Für die Ausarbeitung eines Gefahrenzonenplanes für den Hochwasserschutz an der Schwechat stellt nach Angaben von LH-Stellvertreter Dr. Stephan Pernkopf das Land Niederösterreich 100.000 Euro und der Bund 100.000 Euro zur Verfügung. "Die Erstellung der Gefahrenzonenplanung mit Kosten in Höhe von 200.000 Euro erfolgt in den Jahren 2017 bis 2018", so Bundesrat Gerhard Schödinger. Anlass für das Projekt ist die Schaffung einer fundierten Planungsgrundlage für die zukünftigen raumordnerischen und schutzwasserbaulichen Maßnahmen am Unterlauf der Schwechat (von Traiskirchen bis Schwechat). In diesem Abschnitt besteht ein großer Handlungsbedarf, um bestehende Untersuchungen zusammen zu führen und zu aktualisieren, die vorhandenen Lücken zu schließen, offene Fragestellungen zu klären und letztlich ein Planungsinstrument zu schaffen, das für den bearbeiteten Gewässerabschnitt auf dem letzten Stand ist. „Seit dem Jahr 2002 wurden in Niederösterreich 870 Millionen Euro in den Hochwasserschutz investiert. Damit wurden bereits 270 Gemeinden sicherer gemacht. Sämtliche Hochwasserschutzprojekte haben sich während der letzten Hochwasserereignisse bestens bewährt und größere Schäden verhindert“, betont Pernkopf. Am weiteren Ausbauplan wird festgehalten, derzeit befinden sich 70 Projekte in Umsetzung. Die größeren Maßnahmen die derzeit in Bauphase stehen, sind unter anderem in Emmersdorf a. d. Donau, Raabs a. d. Thaya, Seitenstetten (Trefflingbach) und in Kirchberg a. d. Pielach.
200.000 Euro für Gefahrenzonenplan an der SCHWECHAT, Abschnitt Traiskirchen bis Schwechat
PERNKOPF: Seit 2002 schon 270 Gemeinden sicherer gemacht
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