Fischamend: Premiere des Theaterstücks „Einer für alles“

„Einer für alles“ heißt das Stück, dass die Fischamender Spielleut‘ dieses Jahr geben. Die Laiengruppe unter der Regie von Franz Herzog zeige damit ein Mal mehr, dass sie sowohl das ernste Fach als auch das humorvolle beherrsche, so Lukas Mandl, der sich auch heuer die Premiere im Fischamender Volksheim nicht entgehen lassen hat.

Wie fast jedes Jahr besuchte Lukas Mandl, Abgeordneter für Wien-Umgebung, die Premiere der aktuellen Inszenierung der Fischamender Spieleut‘. „Die Breite des Repertoires der Fischamender Spielleut‘ ist beeindruckend. Ich erinnere mich an ernste Stücke wie den ‚Bockerer‘, der hier exzellent auf die Bühne gebracht wurde, oder ‚Kleiner Mann, was nun?‘. Aber die Fischamender Spielleut‘ beherrschen auch das humorvolle Fach“, so Mandl.

Dieses Jahr wird das Stück „Einer für alles“ gegeben – eine österreichische Erstaufführung eines englischen Stücks von Alan Ayckbourn, das in Großbritannien unter dem Titel „A Chorus of Disapproval“ bekannt ist. Die deutschsprachige Fassung stammt von Rosemarie Fendel. – Die Regie in Fischamend führte in gewohnt gekonnter Weise Herzog Franz Herzog. Mit seinem Ensemble zauberte er ein sehenswertes Stück auf die Bühne.

Die Lacher im Publikum sind ebenso sicher wie die Begeisterung dafür, dass die Darstellerinnen und Darsteller ihre Kostüme und teils auch ihre Rollen innerhalb eines „Theaterstücks im Theaterstück“, so Mandl immer wieder wechseln. – Es sei kein Zufall, so Mandl, dass die Fischamender Spielleut‘ als Laiengruppe immer wieder ihren Platz auf den Kulturseiten bundesweiter Medien finden – und zwar mit sehr guten Kritiken.