LGF Karner ortet "schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten"

Landesgeschäftsführer Mag. Gerhard Karner ortet vor der Landtagswahl am 3. März den "schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten". Die anderen Parteien würden versuchen, das Land schlechtzumachen, stellte er in einem Pressegespräch fest. "Offensichtlich" sei überdies ein Nicht-Angriffspakt zwischen Sepp Leitne und Frank Stronach.

Es werde "mit Schmutz gegen das Land geworfen", so Karner. Stronach selbst nenne Niederösterreich eine "Diktatur" und einen "Sauhaufen", womit er Land und Leute beschimpfe. Dazu missbrauche und belüge der Austro-Kanadier die Menschen. Einmal mehr merkte der Parteimanager an, dass Stronach einer sei, "der sich nicht auskennt" und am 4. März, dem Tag nach der Wahl, "wieder im Luxus-Jet nach Kanada sitzt". Den Vorwurf des Missbrauchs von Menschen untermauerte Karner mit der Feststellung, dass auf Bezirkslisten des Team Stronach Kandidaten aufscheinen würden, die das gar nicht wollten. Die Volkspartei NÖ wolle das "in aller Konsequenz aufzeigen&quo

Gemeinsame Sache

Dass die SPÖ Niederösterreich mit Stronach "gemeinsame Sache" mache, verärgere sogar Funktionäre der Partei, behauptete Karner weiter. So pflege etwa Rudolf Fußi, Stronach-Berater im Wahlkampf, enge Kontakte mit Leitner und der Spitze der SPÖ-Landesgruppe. Twitter liefere dafür "klare Beweise". Außerdem halte sich "sehr hartnäckig" das Gerücht, dass der frühere Korneuburger SPÖ-Bürgermeister Wolfgang Peterl eine Unterstützungsunterschrift für Stronach abgegeben habe.

Für Klarheit kämpfen

Die Mitbewerber hätten nur das Ziel, Landeshauptmann Erwin Pröll und die Volkspartei NÖ anzupatzen, resümierte Karner. Auch deshalb werde die ÖVP im Hinblick auf den 3. März "für Klarheit kämpfen, kämpfen, kämpfen".