LR Schwarz: NÖ bei Arbeitslosigkeit zu Jahresbeginn 2013 unter Bundes-Schnitt

"Trotz eines Anstiegs der Arbeitslosigkeit von 5,6 Prozent zu Jahresbeginn 2013 liegt NÖ damit wieder unter dem Bundes-Schnitt“, erklärt die für den Arbeitsmarkt zuständige Landesrätin Mag. Barbara Schwarz. „Österreichweit stieg die Arbeitslosigkeit im Jänner um 6,4 Prozent, in der Steiermark sogar um 7,3 Prozent und in Oberösterreich um 9,5 Prozent."

"Insgesamt waren in Niederösterreich im Jänner 2013 60.820 Menschen ohne Arbeit, um 3.240 oder 5,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2012. 10.242 Menschen befanden sich im Jänner 2013 in Schulungen. Während beispielweise in Wien mit 28.723 um mehr als 4.000 mehr Menschen in Schulungen sind, sind es in NÖ lediglich 545 Menschen mehr", so Schwarz. "Obwohl die Arbeitslosigkeit über dem Vergleichswert des Vorjahres liegt , spielen weniger konjunkturelle sondern vielmehr saisonale Komponenten im Jänner eine große Rolle, zumal auch die Anzahl der Menschen mit Einstellungszusagen um 7,8 Prozent gestiegen ist", so Schwarz weite

Gute Chancen für junge Leute

Generell weiterhin gute Chancen sieht Schwarz für junge Leute am Arbeitsmarkt: "So verzeichnen wir bei den 15 – bis 19-Jährigen erneut einen Rückgang von minus 1,5 Prozent". "Erst heute haben wir gemeinsam mit dem AMS NÖ ein besonders wertvolles Projekt für Menschen mit nicht-deutscher Muttersprache vorgestellt: So werden wir  im Laufe der nächsten Monate die Anzahl der interkulturellen MitarbeiterInnen in NÖs Kindergärten von derzeit 80 auf 150 erhöhen. Die 70 zusätzlichen neuen MitarbeiterInnen mit Migrationshintergrund werden an jenen 50 Standorten eingesetzt werden, wo besonders viele Kinder mit nicht-deutscher Erstsprache den Kindergarten besuchen. Damit erzielen wir gleich mehrere Effekte: Wir geben 70 Menschen die Chance, ihre besonderen Sprachkenntnisse im Rahmen ihres Berufes zur Verfügung zu stellen. Wir unterstützen darüber hinaus die Sprachförderung der Kinder bereits so früh wie möglich – und zwar durch das Erlernen der Muttersprache parallel zur deutschen Sprache. Und wir leisten mit diesem Projekt einen wesentlichen Beitrag zum friedlichen Zusammenleben in unserem Land. Sprachbarrieren dürfen in Zukunft beim Einstieg in die Bildungslaufbahn keine Rolle mehr spielen. Dieses Projekt stellt bei der Erreichung dieses Ziels einen wesentlichen Meilenstein dar“, ist Schwarz überzeugt.