LR Schwarz zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Sozial- und Familien-Landesrätin Mag. Schwarz erinnert anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen am 3. Dezember, dass Niederösterreich seit 13. November 2013 einen eigenen Monitoringaussschuss hat, der über die Miteinbeziehung der Rechte und Bedürfnisse der Menschen mit Behinderungen im Sinne der UN-Konvention wacht. Für Schwarz ist die Einführung des Monitoring-Ausschusses ein besonders wichtiger Schritt zur Förderung und Überwachung der Umsetzung der UN-Menschenrechts-konvention: "Der Monitoring-Ausschuss wird als unabhängiges und weisungsfreies Gremium dafür Sorge tragen, dass die Rechte und die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in allen Lebensbereichen eingehalten werden."

Den Vorsitz dieses Gremiums hat Frau Dr. Christine Rosenbach, die ihre Erfahrungen als NÖ Gleichbehandlungs-beauftragte auch in dieser Funktion miteinfließen lassen kann. Weiters gehören dem NÖ Monitoringausschuss Selbstvertreter der Behindertenorganisationen, Vertreter der NGOs und Experten aus dem Bereich der wissenschaftlichen Lehre an. Sie alle sind auf 6 Jahre bestellt und üben diese Funktion ehrenamtlich aus. "Unsere gemeinsamen Anstrengungen müssen darauf abzielen, dass alle Menschen in die zukünftigen Entscheidungen, die sie betreffen, miteinzubeziehen sind. Denn jeder einzelne Mensch -  ob mit oder ohne Behinderung – ist als Persönlichkeit mit Fähigkeiten, Stärken und Schwächen eine wertvolle Bereicherung für unsere Gesellschaft. Es liegt noch ein langer Weg mit vielen kleinen Umsetzungsschritten vor uns. Aber wir werden diesen Weg gemeinsam mit den Menschen mit Behinderungen und ihren SelbstvertreterInnen genauso wie den Trägerorganisationen von Tagesbetreuungseinrichtungen und Wohnhäusern oder den Eltern und ihren VertreterInnen gehen", so Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.