Mandl: Kinderbetreuung richtet sich nach den Bedürfnissen der Kinder und dem Bedarf der Eltern

"Wir sind nicht Vormund der Eltern, sondern Partner der Familien" - Niederösterreich hat höchste Frauenerwerbsquote

"Die Kinderbetreuung in Niederösterreich richtet sich nach den Wünschen der Familien und nicht nach dem sozialistischen Wahlprogramm. Vielleicht will Landesrätin Scheele aus wahltaktischen Gründen einige Tatsachen nicht wahr haben. Ich erinnere daran, dass bei uns in Niederösterreich sogar gesetzlich geregelt ist, dass sich die Kindergarten-Öffnungszeiten nach dem Bedarf der Eltern richten. Sobald drei Kinder Betreuung brauchen, muss der Kindergarten offen halten. Denn wir sind Partner der Familien", kommentiert VP-LAbg. Lukas Mandl heutige Aussagen der SP NÖ. "Wir sind nicht Vormund der Eltern. Denn die meisten Mütter und Väter wissen ganz genau, was für ihre Kinder am besten ist. Sehr viele kleine Kinder werden in den Familien betreut. Insgesamt besuchen in ganz Niederösterreich nur gezählte 19 unter einjährige Kinder eine institutionelle Betreuungseinrichtung. Falls Kinder in diesem Alter außerfamiliär betreut werden, so geschieht das fast ausnahmslos durch familienähnliche Institutionen wie Tageseltern oder Mobile Mamis. Bei uns richtet sich die Kinderbetreuung nach dem Bedarf der Eltern und den Bedürfnissen der Kinder. Und wir können den Familien in unserem Land also getrost zutrauen, dass sie die Bedürfnisse ihrer Kinder besser kennen als die SP NÖ", so Mandl zu Scheele. "Auch die Öffnungszeiten richten sich nach dem Bedarf der Eltern. So öffnen rund ein Drittel der Kindergärten bereits zwischen 6.30 Uhr und 7 Uhr und haben nach Bedarf bis zu elf Stunden geöffnet. Dass die Öffnungszeiten unserer Kindergärten tatsächlich nach dem Bedarf der Eltern richten und eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf absolut gegeben ist, beweist die Tatsache, dass Niederösterreich mit 71,4 Prozent die höchste Frauenerwerbsquote unter allen Bundesländern aufweist", hält Mandl fest.