Eine effiziente Arbeitsmarktpolitik habe die Verpflichtung, viele Menschen in Beschäftigung zu halten, hielt Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang eingangs fest. "Arbeitsmarktpolitik darf sich nicht nur mit Notmaßnahmen beschäftigen, sondern muss auch vorangehen und vorausdenken", stellte Sobotka fest. Eine moderne Arbeitswelt könne dazu beitragen, dass Niederösterreich ein interessanter Unternehmensstandort bleibe. "Wir als Bundesland Niederösterreich wollen das Thema 'Arbeit' positiv besetzen", so der Landeshauptmann-Stellvertreter.
Eigenverantwortung betont
Sobotka betonte in diesem Zusammenhang die Eigenverantwortung der Menschen, auf Weiterbildung zu setzen, sich für einen "gesunden Arbeitsplatz" stark zu machen und moderne Technologien zu forcieren, was bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für mehr Flexibilität sorgen würde. "Deshalb unterstützt die niederösterreichische Bildungsförderung rund 8.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bei der weiteren Qualifizierung". Überdies sei ein "gesunder Arbeitsplatz" in manuellen Betrieben und im Bürobetrieb ein zentrales Thema. Wichtig für einen Erfolg sei auch ein attraktives Umfeld für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmer.
"Was die Fragen zum klassischen Büro, zum Arbeiten zu Hause, zu Vollzeitbeschäftigung bzw. Teilzeitbeschäftigung betreffen", so würde das Buch "New World of Work" diesen breiten Bogen an Themen und Problemfelder aufgreifen, führte Sobotka aus.
IMC FH Krems liefert wichtige Informationen
Mag. Ulrike Prommer, Geschäftsführerin der IMC Fachhochschule Krems, verwies auf die besonders wichtige Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit in der modernen Arbeitswelt. Professor DI Michael Bartz von der IMC Fachhochschule Krems informierte darüber, wie moderne Arbeitsplätze gestaltet sein müssen und wie moderne Informationstechnologien dabei helfen, die Mitarbeiterzufriedenheit zu verbessern.




