Sebastian Kurz und Lukas Mandl zu Besuch am Zirkelweg

Auf Einladung der Pfarre Schwechat besuchte der Integrations-Staatssekretär zusammen mit dem Landtagsabgeordneten eine Einrichtung, an der für Menschen, die Hilfe brauchen, gearbeitet wird. Diese Arbeit geschieht fast ausschließlich ehrenamtlich.

Die Pfarre Schwechat unter der Leitung von Dechant Mag. Gerald Gump hatte Staatssekretär Sebastian Kurz eingeladen, das Sozialzentrum Zirkelweg zu besuchen. Als für Integration zuständiges Mitglied der Bundesregierung hat Kurz einen engen Bezug zu den Leistungen, die am Zirkelweg für Flüchtlinge und viele andere Menschen erbracht werden. Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl, der die Arbeit der Pfarre Schwechat und speziell die Leistungen, die am Zirkelweg erbracht werden, kennt und schätzt, hat Kurz empfohlen, die Einladung der Pfarre Schwechat anzunehmen, um sich selbst ein Bild von den Aktivitäten und den Erfolgen am Zirkelweg zu machen. Auch Stadtrat Ernst Viehberger hieß Kurz in Schwechat willkommen. "Miteinander von Menschen ist möglich" "Seit Jahrzehnten zeigen wir hier, dass die Integration und ein Miteinander von Menschen unterschiedlicher Hintergründe, Religionen, Hautfarben und Kulturen sehr gut und bereichernd möglich ist. Das setzt natürlich voraus, dass man den Menschen auf Augenhöhe begegnet", stellte Gump dem Staatssekretär die Einrichtung vor. Das Tätigkeitsfeld ist sehr breit: Es reicht von der Arbeit für Flüchtlinge und Kindergartenkinder im Pfarrkindergarten, über den psychosozialen Dienst des Landes Niederösterreich, bis hin zu einem Wohnhaus der Caritas Wien für Behinderte, zum Jugendclub "ÜDÜWÜDÜ", dem Kinderwohnheim Zirkelweg und zur pfarrlichen Sozialarbeit. "Integration muss gelebt werden" "Integration ist nicht von oben zu verordnen, sondern muss so wie hier am Zirkelweg gelebt werden", betonte Kurz. Mandl ergänzte: "Mich beeindruckt besonders, dass die allermeiste Arbeit hier ehrenamtlich gemacht wird. Dafür bedarf es eines starken inneren Antriebs. Das ist gelebte Nächstenliebe." Auch der Staatssekretär zeigte sich beeindruckt vom jahrzehntelangen ehrenamtlichen Engagement der Pfarrleute und lobte die Vielfalt, da ja nicht nur im Ausländerbereich geholfen, sondern auch in sonstigen Bereichen viel getan werde: "Schön, wenn von der Kirche nicht nur Schwierigkeiten in die Öffentlichkeit kommen, sondern hier ein Beispiel der vielfältigen, großartigen Arbeit sichtbar wird. Die Politik kann nur planen oder fördern. Umgesetzt und ausgeführt kann es nur an der Basis werden: Toll, in welcher Art ihr das seit Jahrzehnten schafft", so der Staatssekretär. "Das große Interesse und engagierte Nachfragen des Staatssekretärs war richtiggehend eine Freude", bilanzierte Gump nach dem Besuch von Kurz. Ähnlich resümierte Mag. Daniel Vychytil, der das Sozialzentrum leitet: "Es war eine spannende Begegnung, wo unser Gast in der doch kurzen Zeit sehr intensiv auf die Menschen wirklich eingestiegen ist." http://www.pfarre-schwechat.info/joomla/sozialzentrum-zirkelweg/sozialzentrum-zirkelweg.html