Am Donnerstag, 14. Februar 2013, besuchte Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz das Landesflegeheim Himberg und brachte gute Nachrichten mit: "Im Ausbauprogramm der Pflegeheime bis 2018 ist auch ein Neubau des Laurentiusheims in Himberg vorgesehen." Das Landespflegeheim Himberg wurde 1905 eröffnet und ist durch zahlreiche Zu- und Umbauten immer wieder auf die geänderten Bedürfnisse der BewohnerInnen angepasst worden. In den vier Pflegeabteilungen werden derzeit 105 Personen betreut. Weiters verfügt das Haus über eine Betreuungsstation, welche für 29 Personen mit psychischen Grunderkrankungen Platz bietet. Schwarz betont: "Bei all unseren Baumaßnahmen in den Pflegeheimen in Niederösterreich geht es einerseits darum, für den steigenden Pflegebedarf gerüstet zu sein. Andererseits sollen sich die BewohnerInnen, Angehörigen und MitarbeiterInnen in ihren Häusern wohl und geborgen fühlen. Wir wollen durch die baulichen Maßnahmen bzw. die erforderlichen Modernisierungsschritte die besten Arbeitsbedingungen für die haupt- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen schaffen und die Betreuungsqualität für die Menschen in unseren Heimen laufend verbessern und langfristig sichern." "Im Zeitraum von 2012 bis 2018 investiert das Land NÖ rund 320 Mio. Euro und schafft damit über 1.000 neue Pflege- und Betreuungsbetten", erklärt Schwarz abschließend. Gesamtes Pflege- und Betreuungsangebot wird in den kommenden Jahren erweitert Bis zum Jahr 2030 wird sich die Gruppe der 80jährigen verdoppeln, jene der über 90jähreigen wird sich verdreifachen. Und jedes zweite heute geborene Mädchen hat eine Lebenserwartung von über 100 Jahren. "Wir wissen, dass sich ca. 85 % der Menschen wünschen, zu Hause alt zu werden und auch die notwendige Pflege zu Hause zu bekommen. Dieser Wunsch der Niederösterreichischen Bevölkerung spielt eine zentrale Rolle bei unseren Ausbau-Überlegungen abseits der Pflegeheime in NÖ", so Schwarz. "Betreutes Wohnen hat sich hier bereits sehr bewährt. Wir werden es daher in NÖ ausbauen und dem Betreuungsaspekt in Zukunft mehr Gewicht einräumen. Und wir wollen assistierende Technologien in die betreuten Wohneinheiten integrieren und auf Funktionalität und Akzeptanz testen. Derzeit läuft ein Pilotprojekt in Eggenburg, wo zum Beispiel Erinnerungsfunktionen an Medikamente bzw Arzttermine oder Kommunikationsmöglichkeiten mit sozialen Diensten bis hin zur Abspeicherung von Gesundheits- und Vitalwerten über die Fernsehgeräte getestet werden. Damit könnten wir zusätzliche Möglichkeiten schaffen, in Zukunft länger in den eigenen 4 Wänden leben zu können. ermöglichen können." Die sozialen und sozialmedizinischen Dienste werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle im Pflegeangebot in Niederösterreich spielen. Sie können in Kombination mit dem betreuten Wohnen eingesetzt werden, oder auch im Rahmen der 24-Stunden-Betreuung. Hier kommt - je nach Bedarf - geschultes Personal in die Wohnung und nimmt die erforderlichen Unterstützungsmaßnahmen vor. Das geht von der Hauskrankenpflege bis zu Hilfen im Haushalt. Die sozialen Dienste werden von 5 Organisationen angeboten: Hilfswerk, Volkshilfe, Caritas Wien und St. Pölten sowie Rotes Kreuz. Derzeit werden rund 16.000 Menschen auf diese Art betreut, und jedes Jahr sollen etwa 500 Menschen zusätzlich diese Dienste in Anspruch nehmen können. "Wir werden alle hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, unsere vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und vor allem auch die vielen Angehörigen bestmöglich dabei unterstützen, unseren Pflegebedürftigen qualitätvolle Pflege nach ihren Vorstellungen angedeihen zu lassen. Dabei setzen wir in Niederösterreich auf ein vielfältiges Pflege- und Betreuungsangebot. Und ich kann allen versprechen: In Niederösterreich ist eine Wiedereinführung des Pflegeregresses kein Thema. Bei uns werden Kinder und Partner nicht zur Kasse gebeten, wenn die Pflege und Betreuung von Angehörigen intensiv und kostspielig wird", so Schwarz abschließend.
Sozial-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz besuchte Landespflegeheim Himberg
„Himberg ist bestes Beispiel für Pflege-Ausbauprogramm – Neubau vom Landtag beschlossen“
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