Das Projekt wird vom NÖ Landesfischereiverband, dem Lebensministerium und dem Land Niederösterreich finanziell unterstützt. Das Projektbudget ist mit rund 3,9 Millionen Euro veranschlagt, wovon bei einer Bewilligung durch die Europäische Union diese knapp 2 Millionen Euro beisteuern wird. Projektträger des eingereichten LIFE+ Projekts ist die Via Donau. Partner für die Umsetzung der geplanten Maßnahmen sind der Arbeitskreis Wachau und die Marktgemeinde Rossatz-Arnsdorf.
Wichtiger Beitrag zum Hochwasserschutz
"Zusätzlich zu ihrer Funktion als Lebensräume für seltene und gefährdete Arten leisten Auen als Retentionsräume auch einen wichtigen Beitrag zum Hochwasserschutz", unterstreicht Naturschutz-Landesrat Dr. Stephan Pernkopf die positiven Effekte des Öko-Projekts. "Niederösterreich ist Spitzenreiter bei der Umsetzung von LIFE-Projekten. Von 45 Projekten österreichweit wurden 21 in unserem Bundesland realisiert. Dabei wurden rund 80 Millionen Euro investiert, wobei der Finanzierungsanteil der Europäischen Union 46 Prozent ausmacht", führt Pernkopf weiter aus.
Maßnahmen für gefährdete Tierarten
Das kürzlich bei der Europäischen Union eingereichte Projekt "Auenwildnis Wachau" soll an zwei vorangegangene LIFE-Projekte in der Region anschließen. Im Zeitraum von 2015 bis 2020 sind umfangreiche Maßnahmen zur Revitalisierung von Altarmresten geplant. Bestehende Auwaldflächen auf bereits vorhandenen und neu entstehenden Inseln sollen verbessert bzw. erweitert werden. Für stark gefährdete Amphibien wie die Gelbbauchunke und den Donau-Kammmolch ist die Anlage von eigenen Laichgewässern vorgesehen, für den Seeadler werden Horste angelegt, wertvolle Altbäume werden geschützt.




