Wiener Parkgaragen: Bessere Tarife für Niederösterreicher

Niederösterreichs Pendlerinnen und Pendler waren von der rot-grünen Parkpickerl-Flut in Wien stark betroffen. In einer Sofortmaßnahme hatte das Land neue Park-and-Ride Stellplätze errichtet. Nun wurden für Niederösterreichs Pendlerinnen und Pendler in Wiener Parkgaragen bessere Park-and-Ride Tarife ausverhandelt. Hier die Details:

"Unter allen Bezirken Niederösterreichs ist es unser Bezirk Wien-Umgebung, aus dem die meisten Pendlerinnen und Pendler kommen. Mehr als 32.000 Bürgerinnen und Bürger aus unserem Bezirk müssen pendeln, um in die Arbeit zu kommen. Das ist es auch, was ich immer wieder gegenüber der rot-grünen Wiener Stadtregierung betone: Diese Menschen fahren nicht aus Jux und Tollerei mit dem Auto, sondern weil sie müssen. Deshalb war die Ausweitung der Wiener Parkpickerl-Zonen ein echter Anschlag auf die Geldtaschen der Menschen aus unserer Region und damit ein echter Auftrag für uns als Vertreterinnen und Vertreter der Region“, betont Landtagsabgeordneter Lukas Mandl. 1.350 Plätze in Wiener Parkgaragen „Niederösterreich ist ein Pendlerland. Daher stärken wir auch künftig den öffentlichen Verkehr. Seit der Ausweitung der Wiener Kurzparkzonen haben wir zusätzlich 1.300 provisorische Park-and-Ride Stellplätze in Niederösterreich errichtet. Jetzt weiten wir das Angebot für Pendlerinnen und Pendler weiter aus: Ab 1. September stehen direkt in der Nähe von Wiener U-Bahn Stationen zusätzlich 1.350 Plätze in Privatgaragen zur Verfügung“, informiert Niederösterreichs Verkehrs-Landesrat Karl Wilfing. Im Sommer wurde seitens des Landes Niederösterreich intensiv mit Wiener Garagenbetreibern verhandelt, um besondere Konditionen für Niederösterreichs Pendlerinnen und Pendler zu erreichen. „Während ein Garagenplatz im Stadtinneren zwischen 90 und 300 Euro kostet, sind die verhandelten Kontingente um 55 Euro pro Monat – oder 550 Euro im Jahr – zu mieten. Die Mobilitätszentralen stellen dazu eine Bestätigung aus, mit der dann der Vertrag direkt zwischen Pendler in oder Pendler einerseits und Garagenbetreiber andererseits geschlossen werden kann. Die entsprechenden Informationen finden sich im Internet unter www.n-mobil.at/pendlergaragen“, erklärt Wilfing. Das Land forciert auch weiter das Park-and-Ride Bauprogramm: „Wir haben heute mit rund 35.400 PKW- und rund 23.000 Zweirad-Stellplätzen mehr Park-and-Ride Plätze als die anderen acht Bundesländer zusammen. Unser Ziel ist, die Anzahl der Stellplätze bis 2025 auf 50.000 zu erhöhen. Darüber hinaus stärken wir die Hauptverkehrsachsen sowie die Zubringerlinien, um den Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr zu attraktiveren“, so der Verkehrslandesrat. Allein bis 2015 werden im regulären Bauprogramm rund 2.230 PKW- und 1.500 Zweirad-Stellplätze gebaut. Ein Erfolg für Niederösterreich „Ich bin sehr glücklich darüber und dankbar dafür, dass Landesrat Wilfing die Anliegen von uns in der Region rund um Wien ernst genommen hat und so viele günstige Garagenplätze für unsere Pendlerinnen und Pendler ausverhandelt hat. Es war alles andere als selbstverständlich, dass dieser Erfolg möglich ist. Aber er ist möglich geworden. Und es geht weiter mit neuen Stellplätzen und einer Attraktivierung der Öffis“, so Mandl. Webtipp: www.n-mobil.at/pendlergaragen