Winterquartier für Kriegsflüchtlinge: Respekt für Schmuckenschlager

„Respekt für Stefan Schmuckenschlager! Die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen in der Winterzeit zeugt von Solidarität und ist beispielgebend. Schmuckenschlager nimmt auch alle Bedenken ernst und setzt entsprechende Schritte. Sein Amt bietet Koordination für die Hilfsbereitschaft der Bevölkerung Klosterneuburgs“, so Mandl.

Nun ist entschieden, dass die Magdeburg-Kaserne in Klosterneuburg als vorübergehende Betreuungsstelle für 100 bis 150 Kriegsflüchtlinge genutzt wird. Die Unterbringung ist ein Winterquartier, um die Flüchtlingsspitze in der kalten Jahreszeit abzufangen und steht, auf Grund des eingeleiteten Verkaufs der gesamten Liegenschaft, nur 6 Monate zur Verfügung. Für die gesamte Zeit der Unterbringung der Kriegsflüchtlinge wird es vor Ort ein „24 Stunden 7 Tage“ Betreuungs- sowie Sicherheitsteam des Innenministeriums geben.

Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager ergänzt: „Dennoch ist für mich als Bürgermeister speziell auch die Frage der Sicherheit sehr wichtig:?Sollten für die Sicherheit der Anrainer und der angrenzenden Betriebe zusätzliche Kräfte notwendig werden, schließe ich ein zusätzliches Engagement von Sicherheitspersonal nicht aus. Ich nehme im Namen der Stadtgemeinde Klosterneuburg die Ängste der Menschen sehr ernst. Einer reibungslos abgewickelten Hilfsaktion vor Weihnachten soll nichts im Wege stehen.“

„Mit dem Thema Flüchtlinge sind immer Ängste verbunden, die ernst zu nehmen sind. Allerdings stellt diese geringe Anzahl an Flüchtlingen, ungefähr 0,3% der Bevölkerung Klosterneuburgs, aus meiner Sicht keine Bedrohung für unsere Stadt dar. Mitte der 50er Jahre waren 1400 Ungarn in Klosterneuburg, Mitte der 90er mehrere hundert Bürger des ehemaligen Jugoslawien.?Als Bürgermeister der Stadtgemeinde Klosterneuburg begrüße ich dieses Vorhaben, Hilfesuchenden ein winterfestes Quartier zu bieten“, so Schmuckenschlager, der viel Positives zu berichten weiß:

„Auch zeigt sich seit Bekanntwerden dieser vorübergehenden Unterbringung eine hohe Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die im Bürgermeisteramt koordiniert wird. Derzeit werden die Namen und Kontaktdaten von freiwilligen Helfern gesammelt, um später die angebotene Hilfe zielgerichtet einzusetzen. Wer den Flüchtlingen helfen oder sie durch (Sach-)Spenden unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an buergermeisteramt(a)klosterneuburg.at direkt an das Bürgermeisteramt wenden.“

Ich glaube, Klosterneuburg kann vor Weihnachten ein Zeichen der Solidarität setzen und wir sollten alle bemüht sein, diese Aufgabe zu lösen. Diese Menschen können heuer Weihnachten in unserer Stadt in Sicherheit verbringen. Ich danke allen, die sich daran beteiligen, für diese Kriegsflüchtlinge eine wohlwollende und freundliche Stimmung aufzubauen.